Überzahlung: „Ich habe versehentlich zu viel überwiesen“
Aktualisiert am 25. September 2026
Kurz gesagt: Beim Überzahlungs-Betrug behauptet der Käufer, versehentlich zu viel bezahlt zu haben, und bittet dich, die Differenz zurückzuüberweisen. Die ursprüngliche Zahlung ist gefälscht oder wird später zurückgebucht. Du verlierst die Differenz und oft auch die Ware.
So läuft die Masche ab
- Der Käufer zahlt angeblich mehr als vereinbart, etwa per Scheck, Zahlungsbestätigung oder rückbuchbarer Zahlung.
- Er bittet dich höflich, den zu viel gezahlten Betrag zurückzuschicken.
- Die ursprüngliche Zahlung platzt oder war nie echt.
Woran du sie erkennst
- „Zu viel überwiesen“, „Differenz zurück“
- Zahlungsbeleg per Screenshot oder Mail statt echter Gutschrift
- Druck, die Differenz schnell zu überweisen
So schützt du dich
- Nie Geld zurücküberweisen, bevor die Zahlung endgültig auf deinem Konto ist
- Bei Überzahlung die gesamte Zahlung zurückbuchen lassen, statt selbst zu überweisen
- Chat mit KAcheck prüfen
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Jetzt prüfenSchon passiert? Das kannst du tun
- Sofort deine Bank anrufen und versuchen, die Überweisung zurückzuholen. Je schneller, desto besser die Chance.
- Bei PayPal-Zahlungen mit Käuferschutz sofort einen Konflikt melden.
- Wenn Kartendaten oder Zugangsdaten eingegeben wurden: Karte sperren lassen (Sperr-Notruf 116 116) und Passwörter ändern.
- Anzeige bei der Polizei erstatten, in vielen Bundesländern online über die Internetwache. Chatverlauf, Anzeige und Zahlungsbelege als Screenshots sichern.
- Anzeige und Nutzer in der Kleinanzeigen-App melden, damit andere geschützt werden.
Häufige Fragen
Das Geld wird im Online-Banking schon angezeigt. Bin ich sicher?
Nicht unbedingt. Manche Zahlungen können noch zurückgebucht werden. Warte ab und überweise nichts zurück.
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